Genießen

Heute möchte ich mal über das Genießen sprechen. Was kann man genießen? Ein Mahl, einen Ausflug, ein Konzert, die Gegenwart eines Menschen oder eines Tieres, einen Erfolg?

Was ist Genießen für Sie / für dich?

Wie fühlt sich das an? Wo im Körper wird es gespürt? Wie ist es, wenn es einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert? Wie ist es, wenn man davon erzählt?

Wie lange kann man davon zehren, sich immer mal daran erinnern?

Wie lange darf man genießen? Darf man genießen? Ich konnte früher vielleicht mal kurz etwas gut finden, von genießen war da jedoch keine Spur. Jemand brachte mich mal darauf und ich durfte es regelrecht lernen. Und mich fragen, wer ist eigentlich dagegen, wenn ich genieße. Wer (in mir) verbietet das eigentlich? Und warum? Und wegen wem vielleicht? Welche Gedanken kommen?

Es kann schon interessant sein, sich da selber auf die Spur zu kommen und wohlwollend zu hinterfragen, was da ist. Und das dann peu a peu liebevoll anzunehmen, neugierig zu sein.

Ist das leicht? Nein! Geht das schnell? Nein! Es ist ein Prozess, bei dem man sich immer besser kennenlernen kann, wenn man das will. Dafür braucht es Zeit, Geduld und Wohlwollen. Das wäre die Investition. Und der Gewinn? Leichtigkeit, Gelassenheit, Freude.

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